Tag 2 – von La Caridad nach Ribadeo (25 km)

Mit leichten Kopfschmerzen (woher sie nur gekommen waren) aber ansonsten ganz fit starteten wir in die letzte Meeresetappe des Küstenweges. Das Wetter hielt sich wacker, um die 20 Grad und teilweise wolkig – gutes Wanderwetter.

Um dem Meer nochmal ganz nahe zu sein, wechselten wir zwischenzeitlich auf den Fernwanderweg E9. Dadurch kamen wir in den Genuss von 5 wunderschönen Buchten. Gerade Martina fiel der Abschied vom Meer schwer, war es doch einer der Hauptgründe für den Camino del Norte.

Aber so traurig es ist, freuen wir uns aufs Inland mit Hügeln, Wäldern und kleinen Dörfern. Und vielleicht entkommen wir ja dem unbeständigen Wetter an der Küste.

Um zu unserem Tagesziel zu kommen, mussten wir eine 600 m lange und 35 m hohe Autobrücke auf einem schmalen durch Gitter abgetrennten Weg überwinden. Carsten war sehr froh, heile auf der anderen Seite angekommen zu sein. Der Rio Eo trennt Asturien von Galicien.

Ribadeo ist ein Städtchen mi 10.000 Einwohnern und einer netten Altstadt. Mittendrin wohnen wir sehr gut im Hotel Rolle. Nach Ankunft war heute Waschen angesagt. Quer durch unser schönes Zimmer hängt auf unsrer grünen Wäscheleine die Wäsche, in der Hoffnung auf Trocknung bis morgen früh.

Morgen steht uns eine lange Etappe bevor mit vielen Höhenmetern und leider schlechter Wetterprognose.

Aber bis dahin genießen wir den Abend in einer netten Bar bei Vino Tinto und Käse.

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